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Dokus und Reportagen "Friedland ↦ Als die Väter nach Hause kamen - Film von Heinrich Billstein (2015)"

Titel
Friedland ↦ Als die Väter nach Hause kamen - Film von Heinrich Billstein (2015)
 
Erweitere Beschreibung
Die Dokumentation "Friedland - Als die Väter nach Hause kamen" erzählt die wahre Geschichte von Heimkehrern aus der Gefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 12. Oktober 1955 kamen die letzten Gefangenen aus der Sowjetunion nach Deutschland zurück. Noch heute erschüttern die emotionalen Bilder aus dem Lager Friedland: Kinder, die ungläubig auf die ausgemergelte Gestalt starrten, die ihr Vater sein sollte. Frauen, die weinend ihren Ehemännern um den Hals fielen. Mütter, die erkennen mussten, dass ihre jahrelange Hoffnung auf die Rückkehr ihrer Söhne brutal und endgültig zerstört war. Die Heimkehrer mussten mühsam wieder in der Nachkriegsgesellschaft Tritt fassen. Der Film erzählt Geschichten von Spätheimkehrern, die mit dem letzten Zug nach Friedland kamen, von jungen Mädchen, die die oft ausgemergelten und traumatisierten Gefangenen in Empfang nahmen, von Töchtern, die ihrem Vater halfen, ein neues Leben anzufangen. Die Rückkehr der Väter hat Spuren in vielen Familien hinterlassen, über die erst jetzt gesprochen werden kann. Was löste die Heimkehr aus? Wie gingen die Familien damit um? Der Film beleuchtet auch den Transport selbst, der damals von der DDR-Reichsbahn durchgeführt wurde. Und er erzählt die unbekannte Geschichte eines Geheimtransports, der wenige Wochen nach dem Zug der Zehntausend in Friedland ankam: mit verplombten Türen und unter scharfer Bewachung von Rotarmisten. Wer war in diesem Zug?
Genres
Dokus und Reportagen
Gesellschaft
Jahr
2015
Dauer
45 Minuten
Länder
Deutschland
Beiträger
Regie Heinrich Billstein
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